Freitag, 30. Juni 2017

Gebet zum heiligen Paulus für die Weltmission

Quelle: billerantik
Heiliger Paulus, Apostel der Heiden! Von Jesus Christus selbst hast du die Gnade des Apostelamtes empfangen, um alle Heidenvölker zur Ehre seines Namens dem Glauben zu gewinnen. Wir bitten dich für alle, die durch die Gnade Gottes deine Nachfolger im Apostolat unter den Heiden geworden sind!

Erflehe ihnen den wahren Geist eines Apostels, den nur eines drängt, die Liebe Christi. Bitte für sie, dass die Gnade Gottes nicht unwirksam sei in ihnen. Erflehe ihnen den wahren apostolischen Freimut, dass sie das Wort der Wahrheit verkünden, ob gelegen oder ungelegen, dass sie nichts anderes mehr kennen und verkünden, als Jesus den Gekreuzigten.

Bitte für sie, dass der Herr ihre Mühen und Opfer, die Verfolgungen und Enttäuschungen ihres Apostellebens segne, damit sie so an ihrem Leib ergänzen, was von den Leiden Christi noch aussteht für seinen mystischen Leib, die Kirche.

Erbitte ihnen aber auch Erfolg in ihrer Arbeit. Mache die Menschen bereit und aufgeschlossen, dass sie Anteil nehmen am Evangelium, damit das Wort der Wahrheit Frucht bringe und wachse in der Welt.

Lass die Herzen der Neubekehrten gestärkt werden im Glauben und in der Liebe, damit sie zur ganzen reichen Fülle der Einsicht gelangen, zur Kenntnis der Geheimnisse Gottes, das ist Christi Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind. Den jungen Gemeinden erflehe Standhaftigkeit und Glaubenstreue in allen Verfolgungen und Trübsalen, damit das Zeugnis Christi sich festige in ihnen und der Herr das gute Werk, das er in ihnen begonnen, auch vollenden möge! Amen.




alles aus "Gottesdienst", Gebet- und Gesangbuch für das Erzbistum München und Freising, 1950 mit Michael Kardinal Faulhaber als Erzbischof

Gedächtnis des hl. Paulus

Der hl. Paulus, von Geburt Jude und römischer Bürger, in Jerusalem zum Gesetzes-lehrer ausgebildet, war zuerst Verfolger der Christen, wurde aber durch ein Gnadenwunder in einen Apostel umgewandelt. Mit glühender Begeisterung widmete er sich in vielen Ländern der Predigt des Evangeliums und besiegelte in Rom seine Treue und Liebe zu Christus durch die Hingabe seines Lebens, wahrscheinlich am gleichen Tage, wenn auch in einem anderen Jahre, wie der hl. Petrus.
Die besondere Feier am 30. Juni hat wohl darin ihren Grund, weil es im Mittelalter für den Papst und den Klerus von Rom zu beschwerlich war, an einem Tag die beiden Apostelfürsten in den voneinander weit entfernten Basiliken St. Peter und St. Paul zu feiern.


Epistola (Gal. 1, 11-20)

Brüder! Ich versichere euch: das Evangelium, das ich euch verkündet habe, ist nicht Menschenlehre; denn nicht von einem Menschen habe ich es empfangen oder sonstwie erlernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi. Ihr habt ja von meinem früheren Wandel im Judentum vernommen, wie ich die Kirche Gottes über die Maßen verfolgt und bekämpft habe; wie ich mich im Eifer für das Judentum vor vielen meiner Altersgenossen in meinem Volke hervortat, ein gewaltiger Eiferer für meine väterliche Überlieferung. Da gefiel es aber Dem, Der mich schon vom Mutterschoße an auserwählt und durch Seine Gnade berufen hat, mir Seinen Sohn zu offenbaren, damit ich Ihn den Heiden verkünde. Ich beriet mich nicht sofort mit Fleisch und Blut, noch ging ich nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich zog nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück. Drei Jahre nachher begab ich mich nach Jerusalem, um Petrus kennenzulernen, und blieb bei ihm fünfzehn Tage. Von den anderen Aposteln sah ich nur noch Jakobus (den Jüngeren), den Bruder (Vetter) des Herrn. Was ich euch da schreibe - seht Gott ist mein Zeuge: ich lüge nicht.

entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur



Und wie die Juden unseren Herrn Jesus Christus verfolgt und gekreuzigt haben, wie sie die Apostel verfolgt und getötet haben, wie sie die Christen Jahrhunderte verfolgt haben, so hassen die Juden auch heute noch die Christen.
Wehe es gibt nur eine antisemitische Äußerung. Dann wird weltweit eine Medienkampagne eingeläutet und das Entsetzen und die Empörung ist groß. Wenn aber seit Monaten christliche Kirchen, deutsche Klöster angegriffen und angezündet werden, dann ist das in den deutschen Medien, wenn überhaupt, nur eine kleine Nebenmeldung.


https://koptisch.wordpress.com/2012/10/03/wieder-ein-kloster-in-jerusalem-geschandet/


Lassen Sie uns für den Papst und die Bischöfe beten, deren heilige Pflicht es wäre, die verfolgten Christen in aller Welt zu schützen, daß sie endlich ihre Stimme erheben um diesen Verfolgungen Einhalt zu gebieten.

https://www.opendoors.de/verfolgung/




Donnerstag, 29. Juni 2017

Gebet zum heiligen Petrus


Simon Petrus, du Hirt der Herde Christi, Apostelfürst; dich kannte der Herr, bevor er dich vom Fischerkahn berief, und setze dich zum Herrscher über sein Volk; dir übergab er die Schlüssel des Himmelreiches, dich nannte er den Fels und baute auf dir seine Kirche; für dich hat er gebetet, dass dein Glaube nicht wanke; komm und stärke auch uns, deine Brüder! Du verstehst unsere Schwäche, denn du warst selber einmal kleingläubig, er aber gab dir seine gute und rettende Hand.

Bitte für uns, dass auch wir die Hilfe des Herrn erfahren, wenn wir auf schwankenden Wogen in den Stürmen des Lebens den Mut verlieren.

Und wenn wir das Unglück gehabt haben und den Herrn durch unsere Sünde verleugnet haben, dann bitte den Herrn, dass er auch uns einen Blick aus seinen erbarmenden Augen schenke, auf dass wir hingehen und unsere Schuld bitterlich beweinen.
Du Schlüsselwart des Himmlischen Reiches, öffne auch uns die Türe zur ewigen Heimat! Amen.
aus: Gottesdienst - Gebet- und Gesangbuch für die Erzdiözese München und Freising, 1950

Fest der hll. Apostel Petrus und Paulus

Quelle: billerantik
Die Hoheit dieses Tages läßt sich nicht besser ausdrücken als in der unvergleichlichen Sprache der Kirche: " Heute bestieg Simon Petrus das Kreuzesholz, alleluja! Heute ging der Schlüsselträger des Himmelreiches frohlockend zu Christus! Heute neigte der Apostel Paulus, das Licht des Erdkreises, für den Namen Christi das Haupt und empfing die Krone des Martyriums, alleluja!
 
 

Quelle: billerantik
Das Fest der beiden Apostel wird am gleichen Tag gefeiert, weil beide, nachdem sie Rom durch ihre Gegenwart und Lehrtätigkeit geheiligt hatten, dort auch ihr mühevolles Apostelwirken mit dem Martertod um 67 beschlossen: der eine Petrus, wurde auf seine Bitten hin mit dem Kopf nach unten gekreuzigt, der andere, Paulus, enthauptet.

Der Fürst der Apostel, den der Herr zu seinem Stellvertreter auf Erden, zum Felsen erkor, auf dem er seine Stiftung errichtete, hatte mehrere Kirchen gegründet und regiert; aber nur eine, Rom, wurde von seinem Blute getränkt, nur eine hütet sein Grab.


Evangelium (Matth. 16, 13-19)

In jener Zeit kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi. Da fragte Er Seine Jünger: "Für wen halten die Leute den Menschensohn?" Sie antworteten: "Die einen für Johannes den Täufer, die anderen für Elias, wieder andere für Jeremias oder einen der Propheten." Jesus fragte sie: "Ihr aber für wen haltet ihr Mich?" Da antwortete Simon Petrus: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!" Jesus sprach zu ihm: "Selig bist du Simon, Sohn des jonas; denn nicht Fleisch und Blut hat dir das geoffenbart, sondern Mein Vater, Der im Himmel ist. Und Ich sage dir: Du bist Petrus (der Fels), und auf diesen Felsen will Ich Meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Und dir werde Ich die Schlüssel des Himmelreiches (die oberste Gewalt) geben. Alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein."


entnommen aus Schott Meßbuch Imprimatur 1957

Montag, 26. Juni 2017

Fest der hll. Johannes und Paulus, Martyrer

Die beiden Brüder waren nach der Legende Beamte der Tochter des Kaisers Konstantius, Konstantina, und erlitten wegen ihrer Weigerung, Julian dem Abtrünnigen zu dienen, den Martertod.  Sie starben 362 zu Rom.


Introitus

Die Leiden der Gerechten sind zahlreich: aus allen aber befreit sie der Herr. Der Herr behütet all ihre Gebeine, auch nicht eines davon wird zerbrochen. Allzeit will ich den Herrn lobpreisen, stets sei in meinem Munde Sein Lob. Ehre sei.


Oratio

Wir bitten, allmächtiger Gott: es umhege uns jene verdoppelte Freude des heutigen Festes, welche der Verherrlichung der hll. Johannes und Paulus entströmt, die gleicher Glaube und gleiches Leid zu echten Brüdern machte. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch Imprimatur 1957

Sonntag, 25. Juni 2017

Fest des hl. Wilhelm, Abtes

Er war um 1085 zu Vercelli geboren, verzichtete auf sein großes Erbe und lebte nach mehreren Pilgerfahrten als Einsiedler in Unteritalien , wo sich ihm viele Gleichgesinnte anschlossen. 1118 gründete er das Kloster Montevergine nach der Regel des hl. Benedikt; er wurde so der Stifter der Benediktiner-Eremiten. Er starb 1142 in Italien.


Oratio

O Gott, Du hast unserer Schwäche für den Wandel auf dem Wege des Heiles in Deinen Heiligen Vorbilder und Beschützer gegeben; laß uns die Verdienste des hl. Abtes Wilhelm so verehren, daß wir seine Fürbitte erlangen und seinen Fußstapfen folgen. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Samstag, 24. Juni 2017

Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers

Quelle: Wikipedia
Es ist begreiflich, daß der hl. Johannes, den der Heiland den Größten unter den vom Weibe geborenen nennt, von der Kirche bald in einem eigenen Feste gefeiert wurde. Ein solches wird schon vom hl. Augustinus erwähnt.


Introitus

Im Schoße meiner Mutter schon rief mich der Herr bei meinem Namen; Er machte meinen Mund zum scharfen Schwert; Er abrg mich unterm Schutze Seiner Hand und machte mich zum auserlesenen Pfeil. Gut ist's, den Herrn zu preisen und Deines Namens Lob zu singen, Allerhöchster. Ehre sei.


Graduale

Bevor Ich dich im Mutterleibe bildete, kannte Ich dich; und noch ehe du aus der Mutter Schoß hervorgingst, habe Ich dich geheiligt. Der Herr streckte Seine Hand aus und berührte meinen Mund und sprach zu mir. Alleluja, alleluja.
Du, Kind wirst einst Prphet des Allerhöchsten heißen; du wirst einhergehen vor dem Herrn, Ihm die Wege zu bereiten. Alleluja, alleluja.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Freitag, 23. Juni 2017

Vigil der Geburt des hl. Johannes des Täufers

Quelle: Wikipedia
Die Kirche feiert in der Regel nur den Sterbetag eines Heiligen als dessen Geburtstag für den Himmel. Sie begeht aber den Geburtstag der allerseligsten Jungfrau  und des hl. Johannes des Täufers, weil deren Geburt mit besonderen Gnadenvorzügen ausgestattet war.


Introitus (Luc. 1, 13 15 u. 14)

Fürchte dich nicht, Zacharias, dein Gebet ist erhört: Elisabeth, dein Weib, wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben; er wird groß sein vor dem Herrn und schon im Mutterschoß vom Hl. Geiste erfüllt werden; und viele werden sich freuen über seine Geburt. O Herr, in Deiner Kraft freut sich der König, und laut frohlockt er über Deine Gnade.


Oratio

Wir bitten Dich, allmächtiger Gott: gib, daß Deine Familie auf dem WEge des Heiles wandle und die Mahnungen des hl. Vorläufers Johannes befolgend, ungefährdet zu Dem gelange, den er vorausverkündet hat, zu unserem Herrn Jesus Christus, Deinem Sohn der mit Dir lebt.


Graduale

Es war ein Mann von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam Zeugnis zu geben von dem Lichte und dem Herrn ein vollkommenes Volk zu bereiten.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Donnerstag, 22. Juni 2017

Fest des hl. Paulinus, Bischofs und Bekenners

Quelle: Wikipedia
Er war 353 zu Bordeaux geboren, bekleidete hohe Staatsämter , wurde 389 getauft, empfing später in Barcelona die Priesterweihe und zeichnete sich als Bischof von Nola durch schriftstellerische Tätigkeit wie durch liebevolle Sorge für Arme und Kranke aus. Er starb 431 zu Nola. Sein heiliger Leib kam auf Anordnung von Pius X. 1908 von Rom nach Nola zurück.


Oratio

O Gott, Du hast jenen, die in diesem Leben um Deinetwillen alles verlassen, für die Zukunft das hundertfache und das ewige Leben verheißen; verleihe gnädig, daß wir in die Fußstapfen des hl. Bischofs Paulinus tretend imstande seien, Irdisches zu verschmähen und nur nach dem Himmlischen zu streben: der du lebst.


Epistola (2 Cor. 8, 9-15)

Brüder! Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus. Obwohl Er reich war, ist Er euretwegen arm geworden, damit ihr durch Seine Armut reich werdet. Ich möchte euch nun in dieser Sache einen Rat geben; denn das ist förderlich für euch, die ihr schon im vorigen Jahr nicht nur mit der Ausführung, sondern auch mit dem guten Willen den Anfang gemacht habt. Jetzt führt es auch vollends durch die Tat aus, damit eurem guten Willen auch die Vollendung entspreche, je nach dem Besitze des einzelnen. Denn die Bereitwilligkeit ist nur lobenswert, wenn sie nach Vermögen gibt, jedoch nicht, wenn sie darüber hinaus gibt. Ihr sollt nicht Not leiden, damit es andere gut haben, sondern es soll ein Ausgleich eintreten. In der gegenwärtigen Zeit soll euer Überfluß ihrer Not zugute kommen, damit auch der (übernatürliche, geistige)Überfluß jener eurem Mangel abhelfe. So soll also ein Ausgleich stattfinden, wie geschrieben steht: Wer viel sammelte, der hatte keinen Überfluß; wer wenig, der hatte keine Not.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Mittwoch, 21. Juni 2017

Gebet zum heiligen Aloysius

Du großer Freund Gottes, vertrauensvoll rufe ich zu Gott um die Kraft, die dich so stark gemacht hat, allen Gefahren zu trotzen; um die Liebe, die dich rein und treu bleiben ließ; um die Freude in Gott, die dir die herben Opfer verschönte.
Du ganz Reiner, in deiner Seele lebte das Bild der reinsten Jungfrau; sie war dir Mutter und Führerin zu Christus. Führe du mich zu ihr, daß sie mich rein und stark bewahre.
Heilige Aloysius, Schützer der Jugend, sei mir Freund und Bruder! Amen.

entnommen aus: Gottesdienst, Gebet- und Gesangbuch der Erzdiözese München und Freising, Michael Kardinal Faulhaber, 25. Februar 1950


Fest des hl. Aloisius von Gonzaga, Bekenners

Quelle: billerantik
1568 zu Castiglione bei Mantua geboren, zeichnete er sich aus durch besondere Liebe zur Reinheit und durch Gebets- und Bußeifer. 1585 trat er nach Verzicht auf seine Grafschaft in Rom in die Gesellschaft Jesu ein, starb aber schon im Alter von 23 Jahren an der Pest. Er ist der Patron der Jugend.


Introitus

Nur wenig hast Du ihn den Engeln nachgesetzt; mit Ruhm und ehre hast Du ihn gekrönt. Lobet den Herrn, ihr all Seine Engel; lobet Ihn, ihr all Seine Heere. Ehre sei.



Oratio

O Gott, Du Ausspender der himmlischen Gaben, Du hast in dem engelgleichen Jüngling Aloisisus eine wunderbare Unschuld des Lebens mit einem gleichgroßen Bußgeist vereint: gib um seiner Verdienste und Fürbitten willen, daß wir ihn, dem wir in seiner Unschuld nicht nachfolgten, in seiner Buße nachahmen. Durch unsern Herrn


entnommen aus: Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Montag, 19. Juni 2017

Fest der hl. Juliana von Falconieri, Jungfrau

Quelle: Wikipedia
Sie wurde 1270 zu Florenz geboren und war eine besondere Verehrerin der hl. Eucharistie. Sie lebte als Heldin der Abtötung und des Fastens im Orden der Mantellaten (Servitinnen). Auf dem Sterbebette wurde sie als es ihr wegen ihrer Krankeheit nicht mehr möglich war zu kommunizieren, in wunderbarer Weise mit der heiligen Wegzehrung gespeist. Sie starb 1341 zu Florenz.


Oratio

O Gott, Du hast in Deiner Huld Deine hl. Jungfrau Juliana auf dem Sterbelager wunderbar mit dem kostbaren Leib Deines Sohnes erquickt; gib, wir bitten Dich, daß auf die Fürsprache ihrer Verdienste auch wir im Todeskampf durch Ihn getröstet und gestärkt und so zum himmlischen Vaterland geführt werden. Durch Ihn, unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Sonntag, 18. Juni 2017

Fest des hl. Ephrem des Syrers, Diakons, Bekenners und Kirchenlehrers

Quelle: Wikipedia
Um 306 zu Nisibis in Mesopotamien geboren, wirkte er als Lehrer, Prediger und Dichter und hinterließ zahlreiche, gelehrte theologische Schriften. Besonders bedeutend sind seine kirchlichen Hymnen. Die Syrer gaben ihm den Ehrennamen "Harfe des Hl. Geistes". Er starb 373 bei Edessa.
Papst Benedikt der XV. erhob ihn 1920 zur Würde eines Kirchenlehrers.


Oratio

O Gott, Du wolltest Deine Kirche durch die wunderbare Gelehrsamkeit und die ausgezeichneten Verdienste Deines hl. Bekenners und Kirchenlehrers Ephrem erleuchten; daher bitten wir Dich in Demut: verteidige sie auf seine Fürsprache mit Deiner unvergänglichen Macht gegen die Ränke des Irrtums und der Bosheit. Durch unsern Herrn.




entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur






Leider sind die Ränke des Irrtums und der Bosheit mittlerweile in die Kirche eingedrungen. Diejenigen, die als Hirten die Schafe leiten sollen zum ewigen Leben, führen sie ins Verderben.


Donnerstag, 15. Juni 2017

Gedächtnis der hll. Vitua, Modestus und Crescentia, Martyrer + um 305

Quelle: Wikipedia
Vitus ein Sohn heidnischer Eltern, wurde durch seinen Lehrer Modestus und seine Amme Crescentia getauft und erlitt später mit ihnen den Martertod. Er zählt zu den hll. Vierzehn Nothelfern  und wird als Patron gegen Feuer und Blitz verehrt.


Introitus

Die Leiden der Gerechten sind zahlreich; aus allen aber befreit sie der Herr. Der Herr behütet all ihre Gebeine, nicht eines davon wird zerbrochen. Allzeit will ich den Herrn lobpreisen; stet sei in meinem Munde Sein Lob. Ehre sei.


Oratio

Wir bitten Dich, o Herr: gib Deiner Kirche auf die Fürsprache Deiner hll. Martyrer Vitus, Modestus und Crescentia die Gnade, nicht hochmütig zu denken, sondern durch Demut Dir wohlgefallend, voranzuschreiten; so wird sie dann das Böse verachten und alles, was gut ist, in ungehemmter Liebe vollbringen.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Lassen Sie uns zu Gott, dem Allmächtigen, beten, daß er unseren Papst und die Bischöfe bekehre, damit Sie aufhören das Böse zu tun, nämlich die  Sodomie (Homosexualität) und den Ehebruch (sog. Wiederverheiratete Geschiedene)zu tolerieren.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Fest des hl. Basilius des Großen, Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers

Quelle: Wikipedia
Um 329 geboren, verließ er, nachdem er eine tiefe wissenschaftliche Ausbildung erhalten hatte, seine Familie und lebte als Mönch in der Einöde. Später wurde er Bischof von Cäsarea und trat mutvoll für den katholischen Glauben ein.  Mit Recht führt er den Titel " Patriarch der griechischen Mönche"; denn durch ihn fand das Mönchtum eine einheitliche Gestaltung; seine Regel hat heute noch in den Klöstern des morgenländischen Ritus Geltung. Er ist einer der großen Kirchenlehrer des Morgenlandes und erwarb sich große Verdienste um die Ausgestaltung der morgenländischen Liturgie. Er starb 379 zu Cäsarea.


Introitus

Inmitten der Kirche ließ ihn der Herr seinen Mund auftun; Er erfüllte ihn mit dem Geiste der Weisheit und des Verstandes; Er kleidete ihn mit dem Gewande der Ehre. Gut ist's, den Herrn zu preisen und Deines Namens Lob zu singen Allerhöchster. Ehre sei.



Oratio

Wir bitten Dich, o Herr: erhöre unsere Gebete, die wir zur Festfeier Deines hl. Bekenners und Bischofs Basilius darbringen, und mache uns frei von allen Sünden auf die Fürsprache der Verdienste dieses Heiligen, der Dir so würdig dienen durfte.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Dienstag, 13. Juni 2017

Zu Ehren des heiligen Antonius von Padua

Quelle: billerantik
Großer heiliger Antonius! Die herrlichen Wunder, die du wirktest, verschaffen dir hohen Ruhm. Du durftest unsren Herrn in Gestalt eines Kindes in deine Arme schließen. Erwirke mir von Seiner Güte die Gnade, um die ich dich von ganzem Herzen innig bitte. Du warst so gut gegen die armen Sünder. Schau nicht auf die Fehler dessen, der zu dir ruft. Denke vielmehr an die Ehre Gottes! Sie soll aufs neue vermehrt werden durch dich. Denke an das Heil meiner Seele! Mir ist soviel gelegen an der Bitte, die ich so angelegentlich dir vortrage. Zum Beweise meiner Dankbarkeit verspreche ich dir, ich will mich in Zukunft getreuer an die Lehren des Evangeliums halten, ich will mein Leben dem Dienste der Armen weihen. Du hast sie so sehr geliebt und liebst sie noch. Segne mein Versprechen und hilf mir es treu zu halten bis zum Tode!

Leo XIII.
 
 
entnommen aus: Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche, A. M. Weigl, kirchliche Druckerlaubnis Regensburg 1973

Fest des hl. Antonius von Padua, Bekenners und Kirchenlehrers

Quelle: billerantik
1195 zu Lissabon geboren, wurde er zuerst Augustiner, später Franziskaner und predigte mit großem Erfolg, besonders in Oberitalien und Südfrankreich. Dieser große Wundertäter ist einer der am meisten verehrten Heiligen. Seine Fürbitte wird in verschiedenen Anliegen angerufen. Er starb 1231 zu Padua.


Oratio

O Gott, die Fest feier zu Ehren Deine hl. Bekenners und Kirchenlehrers Antonius erfreue Deine Kirche, auf daß sie stets durch geistige Hilfe gefestigt sei und würdig werde, die ewigen Freuden zu genießen. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Montag, 12. Juni 2017

Fest des hl. Johannes a S. Facundo, Bekenners

1419 zu Sahagun in Spanien geboren, war er Priester und Kanonikus zu Burgos, seit 1471 Augustinerprior. Zahlreiche Wunder unterstützten seine Predigt- und Seelsorgertätigkeit. Er besaß besonders die Gabe , Verfeindete zu versöhnen. Er starb 1479 in Spanien.


Oratio

O Gott, Du Urheber des Friedens und Freund der Liebe, Du ziertest Deinen hl. Bekenner Johannes mit der wunderbaren Gabe, Streitende zu versöhnen; verleihe um seiner Verdienste und um seiner Fürsprache willen, daß wir in Deiner Liebe befestigt, durch keinerlei Versuchungen von Dir getrennt werden. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Sonntag, 11. Juni 2017

Lobpreis des dreifaltigen Gottes

Gnadenstuhl, Asamkirche München
Ehre sei dem Vater, und dem Sohne, und dem heiligen Geiste.
Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen


lateinisch

Gloria Patri, et Filii et Spiritui Sancto.
Sicut erat in principio et nunc et semper,
er in saecula saeculorum. Amen.

Präfatio von der allerheiligsten Dreifaltigkeit

Quelle: Wikipedia
Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam, Dir immer und überall dankzusagen, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott. Mit Deinem eingeborenen Sohne und dem Hl. Geist bist Du ein Gott, ein Herr: nicht als wärest Du nur eine Person. Du bist vielmehr in drei Personen ein Einziger. Was wir auf Deine Offenbarung hin von Deiner Herrlichkeit glauben, dasselbe glauben wir ohne irgend einen Unterschied auch von Deinem Sohne, dasselbe vom Hl. Geiste. Und so beten wir beim Lobpreis des wahren und ewigen Gottes in den Personen die Verschiedenheit, in der Natur die Einheit, in der Majestät die Gleichheit an. Diese preisen die Engel und Erzengel, die Cherubim und Seraphim, die nicht aufhören, wie aus einem Munde Tag um Tag zu rufen:
Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe!
Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!


entnommen aus: Schott Meßbuch 1957 Imprimatur


Damit ist auch Klarheit darüber geschaffen, daß wir nicht mit den Moslems und nicht mit den Juden denselben Gott anbeten, wie dies viele Priester behaupten, auch Priester der katholischen Tradition.
Diese Priester verbreiten einen Irrglauben. Die Juden leugnen seit 2000 Jahren die Gottheit Jesu Christi.

Ob der Glaube der Moslems an Allah Gott wohlgefällig ist, weiß nur Gott. Gott hat uns aber geoffenbart, wie er angebetet werden will, als dreifaltiger Gott und als gerechter und barmherziger Gott. Insofern können die Moslems nicht denselben Gott anbeten, zumal wenn man den Islam liest, in dem Allah völlig anders dargestellt wird, als sich Gott durch seinen Sohn geoffenbart hat.

Unser Heiland hat es uns klar und deutlich gesagt:
Evangelium nach Johannes (14, 15-21)
"In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr Mich liebt, so haltet meine Gebote. Ich will den Vater bitten, und ER wird euch einen anderen Tröster senden, damit Er in Ewigkeit bei euch bleibe: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht noch kennt. Ihr aber werdet Ihn erkennen; denn Er wird bei euch bleiben und in euch wohnen. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen. Ich komme wieder zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr. Ihr aber werdet Mich sehen; denn Ich lebe, und auch ihr werdet leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß Ich in Meinem Vater bin, und ihr in Mir, und Ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es , der Mich liebt. Wer Mich liebt, der wird von Meinem Vater geliebt, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren.

Das bedeutet ganz klar, daß derjenige der Christus nicht liebt, auch nicht vom Vater geliebt wird. Derjenige, der nicht vom Vater geliebt wird, dessen Anbetung ist Gott nicht wohlgefällig. Daraus folgt, daß nur wer auch Christus bekennt, betet Gott wohlgefällig an.

an einer anderen Stelle heißt es im Johannesevangelium (6, 44-45)
"Niemand kann zu Mir kommen, wenn ihn der Vater nicht zieht, der Mich gesandt hat; Ich aber werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Es steht geschrieben bei den Propheten (Is. 54,13): Sie alle werden von Gott belehrt werden. Jeder, der vom Vater gehört hat und sich belehren läßt, kommt zu Mir.

Daraus folgt, daß Jeder, der Gott wohlgefällig anbetet, auch zum Glauben an Jesus Christus kommt und ihn bekennt. Auch die Moslems könnten heute wissen, wer Gott ist, wenn sie sich belehren lassen würden, sofern es noch Priester gibt, die sie belehren und bekehren wollen.

Die allerwichtigste Schlußfolgerung ist jedoch, daß die Priester die Aufgabe haben, alle Menschen zu Jesus Christus zu bekehren. "Gehet also hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, und lehret sie alles halten, was Ich euch geboten habe. Und sehet Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt." (Matth. 28, 18-20)

Heute hat man als Katholik den Eindruck, daß manche Priester dies als glückliche Ausrede sehen, um nicht Mission und Apostolat machen zu müssen. Wir beten ja eh alle denselben Gott an!

Liebster Jesus sende uns Priester nach Deinem Herzen!


Fest des hl. Barnabas, Apostels

Quelle: Wikipedia
Vom hl. Geist zum Apostelamt berufen, war er der treue Begleiter und Helfer des heiligen Apostels Paulus bei dessen apostolischen Reisen und Arbeiten und mit ihm in opferwilligster Weise tätig für die Bekehrung der Heiden.


Introitus

Ich halte hoch in Ehren Deine Freunde, Gott; ganz fest gegründet ist ihr Herrschertum. O Herr, Du prüfest mich und du durchschaust mich, Du kennst mein Ruhen und mein Aufstehn. Ehre sei.



Lectio (Act. 11, 21-26; 13, 1-3)

In jenen Tagen wurden zu Antiochien viele gläubig und bekehrten sich zum Herrn. Die Kunde davon kam der Kirche in Jerusalem zu Ohren, und sie sandten Barnabas nach Antiochien. Als dieser dahinkam und die Gnade Gottes sahr, freute er sich und ermahnte alle, treu dem Vorsatz ihres Herzens beim Herrn auszuharren. Er war ein trefflicher Mann voll des Heiligen Geistes und voll Glauben. So wurde noch eine große Anzahl für den Herrn dazu gewonnen. Barnabas reiste dann nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Als er ihn gefunden hatte, nahm er ihn mit nach Antiochien. Sie hielten sich daselbst ein ganzes Jahr in der Gemeinde auf und unterrichteten eine zahlreiche Menge. In Antiochien gab man den Jüngern zuerst den Namen Christen. Es befanden sich aber in der Kirche zu Antiochien Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas, Simon genannt der Schwarze, Lucius von Cyrene, Manahen, der mit dem Vierfürsten Herodes erzogen worden war und Saulus. Während diese nun dem Herrn den heiligen Dienst verrichteten und fasteten, sprach der Hl. Geist zu ihnen: "Sondert mir den Saulus und den Barnabas aus für das Werk, wozu Ich sie bestimmt habe." Alsdann fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und entließen sie.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Es lebe der Heilige Dreieinige Gott

Quelle: Wikipedia
Erkannt, geliebt und verherrlicht werde von allen Menschen der heilige dreieinige Gott, die Allmacht des Vaters, die Weisheit des Sohnes und die Liebe des Heiligen Geistes.
Möge der heilige, unsterbliche Gott immer mehr angebetet werden auf dem ganzen Erdkreis. Mögen alle Völker und Nationen zur Erkenntnis und Liebe Seines Allerheiligsten Namens gelangen.
Es lebe der heilige dreieinige Gott in unseren Herzen und in den Herzen aller Menschen!

Hl. Arnold Janssen
 
 
 
entnommen aus: Aus dem Gebetsschatz der heiligen Kirche, A. M. Weigl, kirchliche Druckerlaubnis 1973

Samstag, 10. Juni 2017

Fest der hl. Margarita, Königin und Witwe

Quelle: Wikipedia
Sie war als Königin von Schottland durch ihren Gebetsgeist und ihre aufopfernde Nächstenliebe das Muster einer christlichen Familien- und Landesmutter. Sie starb 1093.


Oratio

O Gott, Du machtest die hl. Königin Margarita bewundernswert durch eine besondere Liebe zu den Armen; so gib denn, daß durch die Macht ihrer Fürsprache und ihres Beispiels Deine Liebe in unseren Herzen beständig wachse. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur



Freitag, 9. Juni 2017

Gedächtnis der hll. Primus und Felicianus

Introitus


Die Weisheit der Heiligen rühmen die Völker, und die Gemeinde kündet ihr Lob. Ihre Namen leben fort bis in die Ewigkeiten der Ewigkeit. Jubelt ihr Gerechten, im Herrn; denn Gotteslob ist Pflicht der Guten. Ehre sei.




Oratio


Wir bitten Dich, o Herr: gib, daß wir stets mit Eifer das Fest Deiner hll. Martyrer Primus und Felicianus feiern, und laß uns auf ihre Fürbitten die Segnungen Deines Schutzes erfahren. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Dienstag, 6. Juni 2017

Fest des hl. Norbert, Bischofs und Bekenners

Quelle: Wikipedia
Um 1082 zu Xanten a. Rh. geboren, gründete er nach einem weltlichen Leben zu Prémontré bei Laon den Orden der Prämonstratenser (nach der Regel des hl. Augustinus) und wirkte durch seinen Bußeifer und sein Beispiel mächtig auf Irrgläubige und Sünder. 1126 wurde er Bischof von Magdeburg und starb dort 1134.


Oratio

O Gott, Du hast Deinen hl. Bekenner und Bischof Norbert zu einem hervorragendem Verkünder Deines Wortes gemacht und ließest durch ihn Deine Kirche zur Mutter einer neuen Ordensfamilie werden; nun bitten wir Dich: gib, daß wir kraft seiner Verdienste fähig seien, mit Deiner Hilfe zu vollbringen, was er in Wort und Werk lehrte. Durch unsern Herrn.


entnommen aus Schott Meßbuch 1957 Imprimatur

Montag, 5. Juni 2017

Andacht zu Ehren des Heiligen Geistes

Quelle: Wikipedia
V: Ich glaube an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender, der vom Vater und vom Sohne ausgeht.
A: Er wird mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht.
V: Herr, erhöre mein Gebet
A: und laß mein Rufen zu Dir kommen.
V: Lasset uns beten. Allmächtiger, ewiger Gott, Du hast Deinen Dienern die Gnade geschenkt, in dem Bekenntnis der Heiligsten Dreifaltigkeit die Gottheit des Heiligen Geistes anzubeten. Laß uns, wir bitten Dich, durch die Gnade des Heiligen Geistes in ewiger Liebe mit dem Vater und dem Sohne vereinigt bleiben.
A: Amen.

1. Geheimnis: Jesus wurde durch den Heiligen Geist von Maria der Jungfrau empfangen.

Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird, Sohn Gottes genannt werden. Lk 1,35

V: Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft.
A: und sie empfing vom Heiligen Geiste.
V: Lasset uns beten. Heiliger Geist!  Kehre in unsere Herzen ein und heilige uns durch Deine Gnade! Erleuchte unseren Verstand, daß wir die Wahrheit erkennen, stärke unseren Willen, daß wir gerne das Gute tun, treu das Leben Jesu nachahmen und so unserem göttlichen Vorbild immer gleichförmiger werden.
A: Amen.
V: Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
A: Er umfaßt das Weltall und kennt jede Sprache.
V: Ehre sei ...
A: wie es war ...

Lied

2. Geheimnis: Der Geist Gotte ruhte auf Jesus.

Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser. Der Himmel öffnete sich über ihm. Er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf sich kommen. Mt 3, 16

V: Geist Gottes, komm von Deinen Höhen.
A: einmütig ruft Dich unser Flehen.
V: Lasset uns beten. Gott, Heiliger Geist! Laß uns die heiligmachende Gnade, die Du bei der heiligen Taufe in unser Herz eigegossen hast, stets hochschätzen und treu bewahren. Hilf uns die Verpflichtungen unseres Taufgelübdes gewissenhaft zu erfüllen. Vermehre in uns den Glauben, die Hoffnung und die Liebe, damit wir als Kinder Gottes und Glieder am Leibe Christi leben.
A: amen.
V: Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen Deiner Gläubigen.
A: und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe.
V: Ehre sei ...
A: wie es war ...

Lied

3. Geheimnis: Jesus wurde vom Geiste in die Wüste geführt

Voll des Heiligen Geistes kehrte Jesus vom Jordan zurück und wurde vom Geiste in die Wüste geführt. Dort blieb er vierzig Tage und ward vom Teufel versucht. Lk 4, 1-2

V: Du sollst dem Herrn, Deinen Gott anbeten.
A: und ihm allein dienen
V: Lasset uns beten. Gott, Heiliger Geist! Wir danken Dir für die Gnade der heiligen Firmung und bitten Dich inständig um Deine sieben heiligen Gaben. Verleih uns die Gabe der Weisheit und des Verstandes, daß wir die Wahrheiten unseres heiligen Glaubens recht erkennen und innig erfassen! Rate und erleuchte uns in Zweifeln und Schwierigkeiten! Stärke uns, daß wir mutig unseren Glauben bekennen und treu den Weg der göttlichen Gebote wandeln. Gib uns den Geist der Frömmigkeit, daß wir freudig Gott dienen und erfülle uns mit Gottesfurcht, daß wir die Sünde fliehen. Mit Deiner Gnade wollen wir als tapfere Streiter Christi den guten Kampf kämpfen und den Glauben bewahren, damit wir die Krone der Gerechtigkeit erlangen.
A: Amen.
V: Der Herr hat uns den Tröster gesandt.
A: der bei uns bleibt in Ewigkeit.
V: Ehre sei ...
A: wie es war ...

Lied

4. Geheimnis: Der Heilige Geist lebt und wirkt in Seiner kirche

Es kam das Pfingstfest und alle waren beisammen. Plötzlich erhob sich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Sturm daherführe; er erfüllte das ganze Haus, in dem sie versammelt waren. Alle wurden mit dem Heiligen Geiste erfüllt. Apg 2,1 4

V: Ich glaube an den Heiligen Geist,
A: die heilige katholische Kirche.
V: Lasset uns beten. Gott, Heiliger Geist! Wir danken Dir aus ganzem Herzen für das große Glück, daß wir in der heiligen Taufe Kinder der heiligen, katholischen Kirche geworden sind. Wir wollen treue Kinder dieser unserer heiligen Mutter bleiben. Als Säule und Grundfeste der Wahrheit wollen wir die Kirche ehren und lieben, ihre Glaubenslehre festhalten, ihre Gebote treu befolgen und ihre Rechte tapfer verteidigen. Bleibe Du bei uns, um uns in alle Wahrheit einzuführen und in Prüfungen und Leiden zu stärken.
A: Amen.
V: Sende aus Deinen Geist und alles wird neu geschaffen werden.
A: und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern.
V: Ehre sei ...
A: wie es war ...

Lied

5. Geheimnis: Der Heilige Geist wohn in der Seele des Gerechten.

Wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, so daß ihr nicht euch selbst angehört? Den Geist löschet nicht aus! Betrübet nicht Gottes Heiligen Geist, mit dem ihr besiegelt seid für den Tag der Erlösung! 1 Kor 6, 19;  1 Thess 5, 19;  Eph 4,30

V: Die Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen
A: durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
V: Lasset uns beten. Gott, Heiliger Geist! Wir danken Dir, daß Du unser Herz zu Deinem Tempel gemacht hast. Gib uns die Gnade, daß wir diesen Tempel rein und heilig halten und durch keine Sünde entweihen. Unser Verstand ist getrübt; Du kannst ihn erleuchten. Unser Wille ist schwach und zum Bösen geneigt; Du kannst ihn stärken. Unser Herz ist unstet; Du kannst es treu und beharrlich machen zum Guten. Gott, Heiliger Geist, laß die Früchte Deiner Gnade in uns reifen: Liebe und Freude, Geduld, Milde und Güte, Sanftmut und Treue, Mäßigkeit, Enthaltsamkeit und Keuschheit. Gott, Heiliger Geist! Mach unser Herz zu einer Wohnung des dreifaltigen Gottes, dem Anbetung, Lob, Preis und Dank sei in Ewigkeit!
A: Amen.
V: Herr, tu mir Deine Wege kund.
A: und eifrig will ich sinnen über Deine Wunder.
V: Ehre sei ...
A: wie es war ...

Lied

entnommen aus Gottesdienst Gebet- und Gesangbuch für das Erzbistum München und Freising, Michael Kardinal Faulhaber, 25. Februar 1950


Lassen Sie uns gerade am heutigen Tag für unseren Papst Franziskus zum Heiligen Geist beten, daß der Heilige Geist ihn erleuchten und auf den rechten Weg zurückführen möge!


Unterricht für den Pfingstmontag

Quelle: Wikipedia
Gebet der Kirche

Gott! Der Du den Aposteln den heiligen Geist erteilet hast, schenke Deinem Volke Erhörung seines Gebetes, damit Alle, denen Du den Glauben gegeben hast, durch Deine Güte auch den Frieden erlangen durch Unsern Herrn Jesus Christus ...


Lektion: Aus der Apostelgeschichte 10, 34. 42-48

Petrus eröffnete in jenen Tagen seinen Mund und sprach: Männer und Brüder! Der Herr hat uns geboten, dem Volke zu predigen und zu bezeugen, daß Er es sei, der von Gott verordnet worden zum Richter der Lebendigen und Toten. Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß Alle, die an Ihn glauben, durch Seinen Namen Vergebung der Sünden erlangen. Als Petrus noch diese Worte sprach, kam plötzlich der heilige Geist über Alle, welche das Wort hörten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, staunten, daß auch über die Heiden ausgegossen wurde die Gnade des heiligen Geistes; denn sie hörten die Sprachen reden und Gott verherrlichen. Dann nahm Petrus das Wort: Kann wohl Jemand das Wasser versagen, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben, gleichwie auch wir? Und er befahl, daß sie getauft würden im Namen des Herrn Jesu Christi.


Erklärung

Diese Lektion erzählt, wie der heilige Geist über die gläubigen Heiden, die bei dem Hauptmann Cornelius versammelt waren und die Predigt des heiligen Petrus anhörten, herabkam. Daß dies noch vor der Taufe geschah, hat seinen Grund wohl teils in dem Außerordentlichen der Begebenheit, indem Cornelius der Erstling aus der Heidenwelt war, der durch Gottes Gnade zum Glauben an Christus und zur Sinnesänderung kam und die Sündenvergebung erhielt, teils geschah es, damit die Judenchristen lernten, daß auch die Heiden zum Reiche Gottes berufen seien und an der Taufe des Cornelius keinen Anstoß nähmen.

Folge auch Du dem Zuge der Gnade Gottes, wie Cornelius: höre darum den Predigern aufmerksam und lernbegierig zu, vergiß aber nie, vor der Predigt andächtig den heiligen Geist anzurufen mit dem "Komm heiliger Geist ..."


Evangelium Johannes 3, 16-21

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn hingab, damit Alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß Er die Welt richte, sondern daß die Welt durch Ihn selig werde. Wer an Ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer nicht an Ihn glaubt der ist schon gerichtet, weil er an den Namen des eingeborenen Sohn Gottes nicht glaubt. Das aber ist das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen die Finsternis mehr liebten als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn Jeder, der Böses tut, hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, damit seine Werke nicht gestraft werden; wer aber die Wahrheit tut, kommt an das Licht, damit seine Werke offenbar werden, weil sie in Gott getan sind.


Woraus können wir die Liebe Gottes gegen uns Menschen ermessen?
Aus dem, daß Er Seinen eingeborenen Sohn uns zum Lehrmeister und Erlöser geschenkt und Ihn für uns in den schmählichsten und schmerzlichsten Tod dahingegeben hat, damit Alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.


Warum werden unerachtet dieser Liebe Gottes so viele verdammt?
Weil sie nicht an Christus glauben und nicht nach Seiner Lehre handeln, sondern die Finsternis, d. i. ihre bösen Werke und ihre Unwissenheit mehr lieben als das Licht, d. h. als den Heiland und Seine Lehre. Diese Menschen verdammen sich also selbst.


Warum hassen die Bösen das Licht oder Christum und Seine Lehre?
Damit sie nicht von demselben der Sündhaftigkeit überwiesen und in ihrer behaglichen Ruhe gestört werden. Die Guten hingegen suchen das Licht, damit sie lernen, was ihren Werken noch fehle, und sonach an ihrer Vollkommenheit arbeiten können.


Ist auch der heilige Geist als ein Licht in die Welt gekommen?
Ja; denn Er erleuchtet innerlich durch Seine Gnade die Herzen der Menschen, daß sie die Heilswahrheiten recht begreifen; und wie das natürliche Licht uns aus den Finsternissen führt, so führt uns der heilige Geist durch Sein übernatürliches Licht aus den Finsternissen der Unwissenheit und aus den Gefahren und Nachstellungen der Welt und des Teufels zur Heiligkeit und ewiger Seligkeit.


entnommen aus: Christkatholisches Unterrichts- und Erbauungsbuch,
R. P. Goffine Ord. Präm., mit vielen bischöflichen und erzbischöflichen Approbationen 1867 - 1874

Sonntag, 4. Juni 2017

Confiteor - Schuldbekenntnis

Ich bekenne Gott dem Allmächtigen,
der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria,
dem hl. Erzengel Michael,
dem hl. Johannes dem Täufer,
den hll. Aposteln Petrus und Paulus,
allen Heiligen, und dir, Vater,
daß ich gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken:
durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld.
Darum bitte ich die selige, allzeit reine Jungfrau Maria,
den hl. Erzengel Michael,
den hl. Johannes den Täufer,
die hll. Apostel Petrus und Paulus,
alle Heiligen und dich, Vater,
für mich zu beten bei Gott, unsrem Herrn.


lateinisch

Confiteor Deo omnipoténti,
beáte Maráe semper Vírgini,
beáto Michaéli Archángelo,
beáto Joánni Baptístae,
sanctis Apóstolis Petro et Paulo,
ómnibus Sanctis, et tibi pater:
quia peccávi nimis cogitatióne verbo et ópere:
mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa.
Ideo precor beátam Maríam semper Vírginem,
beátum Michaélem Archángelum,
beátum Joánnem Baptístam,
sanctos Apóstolos Petrum et Paulum,
omnes Sanctos, et te pater,
oráre pro me ad Dóminum, Deum nostrum.
 
entnommen aus Schott Meßbuch Imprimatur 1958



Das Confiteor ist Bestandteil des Stufengebets in der Heiligen Messe aller Zeiten und wird ein zweites Mal vor dem Kommunionempfang von den Gläubigen gebetet.

Unterricht über das hochfeierliche Pfingstfest

Quelle: Wikipedia
Woher kommt das Wort Pfingsten?
Von dem griechischen Worte "Pentekoste", welches fünfzig bedeutet, und dieser Tag wird so genannt, weil er der fünfzigste Tag nach Ostern ist, an welchem auch die Juden ihr Pfingstfest hielten.

Warum feiern die Christen das Pfingstfest?
Zur Danksagung für die Sendung des heiligen Geistes, welcher heute in Gestalt feuriger Zungen über die Apostel und Jünger Christi, die mit Maria, Seiner Mutter einmütig im Gebete versammelt waren, herabkam und zur Danksagung für dessen erste Wirkungen zur Verbreitung des göttlichen Reiches und für die große geistliche Ernte des Christentums, welche heute durch die Predigt der Apostel begonnen hat.

Wie hat sich das zugetragen?
Nachdem die Apostel mit dem heiligen Geiste erfüllt waren, haben sie noch an dem nämlichen Tage den zu Jerusalem aus allen Völkern versammelten Juden Christum und Sein Gesetz verkündet und es zu halten befohlen und viele von diesen haben auch das Christentum sogleich angenommen.

Warum ist der heilige Geist geradem am Pfingstfest der Juden über die Jünger herabgekommen?
Dadurch wurde angedeutet, daß nun durch die Gnade des heil. Geistes das neue Gesetz an die Stelle des alten trete. Auch wählte Gott diesen Tag, damit die Juden, die am Pfingstfeste aus allen Ländern der Welt zu Jerusalem zusammenkamen, Zeugen dieses Wunders (Sprachenwunder) wären und den Aposteln das neue Gesetz verkündigen hörten.

Warum kam der heilige Geist unter einem Brausen, wie dem eines Sturmwindes, und in feurigen Zungen auf die Gläubigen herab?
In der Sprache der Propheten bedeutete ein Gewitter eine göttliche Verfügung und ein Sturmwind das Bevorstehen einer solchen. Durch diese sollten also die Juden auf die bevorstehende Sendung des heiligen Geistes aufmerksam gemacht werden. Das Feuer bedeutete die Gegenwart Gottes und wurde hier auch deswegen angewendet, weil die Jünger durch den heil. Geist erleuchtet, mit der Liebe Gottes entzündet und zu Predigern gemacht werden sollten, die gleichfalls durch das Licht ihrer Lehre die Welt erleuchten und mit der Liebe Gottes entzünden sollten. Die Gestalt der Zungen wies auf die Sprachengaben und die Zerteilung derselben auf die Mannigfaltigkeit des heiligen Geistes hin.

Wodurch hat der heilige Geist seine Wirksamkeit in den Apostel vorzüglich gezeigt?
Er führte sie in alle Wahrheit ein, befreite sie von allen Zweifeln, von aller Furcht und Zaghaftigkeit, machte sie so beherzt und starkmütig, daß sie Christum den Gekreuzigten allenthalben verkündigten, alle Schmach und Verfolgung um Seinetwillen standhaft und mit Freude ertrugen und in Allem Seinen heiligen Lebenswandel nachahmten. Außerdem verlieh Er ihnen noch mannigfaltige Gnadengaben, worunter auch jene, in fremden Sprachen zu reden.

Welcher Mensch liebt Gott?
Derjenige, welcher Gottes Gebote hält.

Was hat sich der zu versprechen, welcher Gott liebt und Seine Gebote hält?
Daß Gott auch ihn lieben und zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen, d. h. ihm mittelst besonderer Gnade und Beseligung nahe sein und Sich ihm offenbaren werde. Wer wollte sich nicht bestreben, diese Freundschaft Gottes durch Haltung Seiner Gebote zu verdienen?

Warum wird der heilige Geist heilig genannt, da doch dies jede der drei göttlichen Personen ist?
Weil Er der Urheber der innerlichen Heiligkeit und aller übernatürlichen Gaben und Gnaden ist, wodurch wir heilig werden.

Was wirkt der heilige Geist in den Menschen?
Er erleuchtet sie, daß sie die Glaubenssachen und Heilswahrheiten, wie auch die Schönheit der Tugend erkennen; Er bewegt sie, das erkannte Gute zu erlangen und zu suchen; endlich teilt Er ihnen Seinen Gaben und Früchte mit.

Welches sind die Gaben des heiligen Geistes?
1. die Gabe der Weisheit
2. die Gabe des Verstandes
3. die Gabe des Rates
4. die Gabe der Stärke
5. die Gabe der Wissenschaft
6. die Gabe der Gottseligkeit und Andacht
7. die Gabe der Furcht Gottes

Welches sind die Früchte des heiligen Geistes?
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Mäßigkeit, Enthaltsamkeit, Keuschheit.

Welche Mittel sind uns zur Erlangung und Bewahrung der Gnade vorzüglich notwendig?
Die heiligen Sakramente und das Gebet, die darum Gnadenmittel genannt werden. Die Sakramente bewirken in uns die Gnade, das Gebet erfleht sie uns; durch die Sakramente erlangen wir die bestimmten Gnaden, wofür sie eingesetzt sind, durch das Gebet aber Gnaden jeder Art, mit Ausnahme derjenigen, welche man nur durch die Sakramente empfangen kann.


entnommen aus: Christkatholisches Unterrichts- und Erbauungsbuch,
R. P. Goffine Ord. Präm., mit vielen bischöflichen und erzbischöflichen Approbationen 1867 - 1874